Beiträge von verdijugendgoettingen

Azubi- und SchülerInnen Open Air

Die Gewerkschaftsjugenden laden zum Azubi-, Studierenden- Und Schüler/innen- Open –Air mit Tora Bora Allstars Band-Jubiläum am 30.4.12 18:00 Uhr auf dem Wochenmarkt, Göttingen!

Kein Bock auf… Notenstress, Leistungsdruck, Überstunden und unfaire Behandlung? – Wir auch nicht! Zum Ersten Mai posaunen wird daher im wahrsten Sinne des Wortes mit den „Tora Bora Allstars“ gemeinsam heraus, dass wir mehr Zeit zum Lieben, Leben, Lachen haben wollen.

Doch das wird uns nicht geschenkt. Derzeitige Arbeits-, Lern- und Ausbildungsbedingungen lassen viel Raum nach oben um dieses Ziel zu erreichen.
Als Azubis finden wir, dass Auszubildende genug Kohle, Freizeit und Zeit zum Lernen haben müssen! Für uns Studierende gilt das gleiche, ohne Studiengebühren! Wir, als SchülerInnen wollen eine Schule für alle und nicht in Schubladen gesteckt werden!

Mit unserem großen Open Air wollen wir uns und alle stärken, die sich gegen Konkurrenz und Druck währen. Wir wollen gemeinsam zum Bandjubiläum von den Tora Bora Allstars die Bühne stürmen [toraboraallstars. toraboraallstars.org] .

Seid dabei, kostenlos und draußen! Support your local unions!
Wir freuen uns schon auf dich!

Poster 30.04. jpeg

außerdem:

---> Party am 20.04. im Stilbrvch (Facebook)

---> Open Air am 30.04. auf dem Wochenmarkt (Facebook)

Mini-Flashmob bei Real

Am 05.04.12 haben wir die Real-Filiale am Kaufpark infiltriert! Mit kleinen Botschaften, die wir neben die Preisschilder gesteckt haben, versuchten wir auf die miesen Arbeitsbedingungen und aktuellen Veränderungen im „Tarifvertrag“ von Real aufmerksam zu machen. Real plant seinen Beschäftigten den Urlaub zu kürzen und unter bestimmten Bedingungen sollen die Beschäftigten kein Weihnachtsgeld erhalten!
Wie schon in vielen anderen Bereichen des Einzelhandels entwickelt sich auch hier eine große Kette immer mehr zum Tyrann für seine Arbeitnehmer! Wir bleiben dran!

Demo zum Erhalt des Weender Freibads

Am Mittwoch 7.März hat sich die ver.di Jugend Göttingen an der Demo zum Erhalt des Weender Freibads beteiligt. Es gibt einen Verwaltungsvorschlag das Freibad zu schließen, welcher in Zusammenhang mit der Entschuldungshilfe des Landes steht. Das wollen wir nicht so hinnehmen, genauso wie ca. 2000 weitere Menschen aus Göttingen und Umgebung und haben uns deshalb Laut & Stark an der Demo beteiligt. Die Demo war ein Großer Erfolg mit dem wohl kaum einer gerechnet hat. Wir konnten definitv ein kräftiges Zeichen setzen, dass das Weender Freibad nicht einfach so weggespart werden kann!
Freibad Demo 07.03.2012

Klausurtag

Die ver.di Jugend Göttingen hat heute ihren Klausurtag erfolgfreich abgeschlossen. Themen waren u.a. Austausch mit den Senioren (Die Zusammenarbeit wird in Zukunft weiter ausgebaut), Jahresplanung 2012, Öffentlichkeitsarbeit, Bündisarbeit mit anderen Gruppen sowie kommende Veranstaltungen. Die ver.di Jugend Göttingen trifft sich ab jetzt Dienstags immer ab 19:00 Uhr(nicht mehr 18:30 Uhr)!!!
Klausrtag 2011

Stadtrundgang für angehende Azubis und Eltern

Am Samstag, den 24.9.2011, veranstalten die ver.di Jugend Göttingen und die Jusos in der Göttinger Innenstadt einen dreistündigen Stadtrundgang, der an insgesamt zehn ausbildenden Betrieben vorbeiführen wird. An den einzelnen Stationen werden die TeilnehmerInnen über die Ausbildungsmöglichkeiten und -verhältnisse in den jeweiligen Unternehmen und Behörden informiert.

„In Zeiten tausender unbesetzter Stellen in Niedersachsen und in ganz Deutschland wird es für Lehrstellensuchende immer wichtiger, sich über die verschiedenen Qualitätsmerkmale von Lehrstellen in Göttingen zu informieren“, so der ver.di-Jugendsekretär Moritz Braukmüller.
Stellvertretend für die Jusos Göttingen erklärt deren gewerkschaftspolitischer Sprecher Franz Hartmann: „Gerade wegen des drohenden Fachkräftemangels kann es nicht sein, dass drei Viertel aller Unternehmen überhaupt nicht ausbilden und ein Viertel der Betriebe die Kosten der Ausbildung alleine tragen muss. Hier ist es Aufgabe der Politik, mit einer Ausbildungsplatzumlage gegenzusteuern und alle Unternehmen in die Pflicht zunehmen.“
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an SchülerInnen, die nächstes Jahr mit ihrer Ausbildung beginnen wollen, sondern auch an deren Eltern sowie alle anderen Interessierten, die sich rund um das Thema Ausbildung in Göttingen schlau machen möchten.
Der Stadtrundgang beginnt um 15:00 Uhr in der ver.di-Geschäftsstelle in der Groner-Tor-Str. 32.

Auf in den antifaschistischen Sommer!

Die ver.di Jugend Göttingen beteiligt an den folgenden Veranstaltungen und freut sich über eure Teilnahme:

11.05.11 – „Podiumsdiskussion: Blockaden: notwendig, legitim, legal?“ – um 19 Uhr – Göttingen – Uni-Campus – ZHG 001
14.05.11 – „Praxisworkshop zum Mitmachen“ – um 12 Uhr – Gänseliesel
21.05.11 – „Abenddemo gegen Nazis im Fussball“ – Braunschweig
22.05.11 – „NPD-Landesparteitag“ in Northeim verhindern“
04.06.11 – „Naziaufmarsch in Braunschweig verhindern“ (gemeinsame Busanreise, Bustickets gibt es im „Flaming Star“ in der Prinzenstraße)

ver.di Jugend kritisiert Vorgehen der Polizei

Im Rahmen der Antirepressions-Demonstration, die am vergangenen Samstag, den 22.01.2011 in Göttingen stattgefunden hat, kam es zu zahlreichen Übergriffen seitens der Polizei. Hierbei wurden nach verschiedenen Quellen etwa 30 Menschen verletzt, unter anderem durch den Einsatz von Pfefferspray.

Das weiträumige Sprühen von Pfefferspray in eine dichte Menschenmenge, das auf jeden Fall und in jeder Situation immer Unbeteiligte in einem Demonstrationszug trifft und verletzt, ist nach Ansicht der ver.di Jugend völlig unverhältnismäßig und unverantwortlich. Das rücksichtslose Einschlagen auf TeilnehmerInnen bei der Demonstration, ohne erkennbaren Grund und Veranlassung, ist nicht zu tolerieren. Wir fragen uns, warum die zuständigen Stellen der Polizei bei den gezielten Körperverletzungen der Einsatzkräfte nicht eingeschritten sind.

Insbesondere in der Goethealllee/Ecke Leinekanal schienen Einsatzkräfte bewusst und gezielt Verletzungen bei den überwiegend jungen TeilnehmerInnen herbeiführen zu wollen. Hier wurde das Demonstrationsrecht wortwörtlich mit Füßen getreten. Es spricht Bände, dass im weiteren Verlauf der Route mindestens eine engagierte Person von „BügerInnen beobachten die Polizei“ beim Dokumentieren der Gewalttätigkeiten zum Opfer der Polizei wurde und ihr offenbar eine Anklage angedroht wurde.

Eine Sprecherin der ver.di Jugend kommt zu der Einschätzung: „Die Demonstration am Samstag hat unter anderem verdeutlicht, wie dringend wir eine Kennzeichnungspflicht für Einsatzkräfte brauchen, um unser Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit einklagen zu können. Wir verurteilen die unverhältnismäßigen und ungerechtfertigten Angriffe der Polizei und wünschen den Verletzen eine rasche und vollständige Genesung.“

Neuer Blog zur Dresden-Mobi – Tickets im Roten Buchladen erhältlich

Wir wollen auf einen neuen Blog aufmerksam machen, welcher als Infoplattform zur Mobilisierung in/aus Göttingen gegen den Naziaufmarsch in Dresden eingerichtet wurde: http://gdmob2011.blogsport.de/

An dieser Stelle sollen alle Informationen und Veranstaltungen zur Göttinger An- und Abreise kommuniziert werden. Alle Anregungen, Mitteilungen oder Veröffentlichungswünsche eurerseits könnt ihr an die folgende Email-Adresse schicken, damit sie ihren Weg auf den Blog finden können: gdmob2011@gmail.com

Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr zahlreiche GöttingerInnen nach Dresden aufbrechen werden, um das zentrale Großevent der Nazis zu blockieren! Busfahrkarten werden bereits im Buchladen Rote Straße (http://www.roter-buchladen.de/) verkauft. Bitte sichert euch frühzeitig eure Tickets, damit wir (hoffentlich) weitere Busse organisieren können.

Bis dahin hoffen wir, dass wir uns alle am kommenden Samstag um 14 Uhr am Gänseliesel sehen, um an der Demonstration „Betroffen ist eine/r, gemeint sind wir alle! Hände weg von linken AktivistInnen, Häusern und Strukturen!“ teilzunehmen.

Auch die ver.di Jugend ruft zur Teilnahme an der wichtigen Demonstration auf – unsere Gedanken sind bei dem Betroffenen!

Redebeitrag zur Kundgebung in Gedenken an Alexander Selchow

Die Erinnerung an Alexander Selchow führt uns vor Augen, dass die vielfältigen antifaschistischen Initiativen in Göttingen nicht vom Himmel gefallen, sondern historisch gewachsen und begründet sind und eine absolute Notwendigkeit darstellen. Denn die Verhältnisse in Göttingen waren nicht immer so, wie sie heute sind. Während neonazistische Gewaltausbrüche Ende der 80er Jahre regelmäßig stattfanden, hat heute das öffentliche Auftreten rechtsradikaler Personen in Göttingen Seltenheitswert.

Das Gedenken an die Vergangenheit hilft uns, die gegenwärtige Situation als erkämpften und verteidigenswerten Zustand zu verstehen. Dies ergibt sich umso dringlicher vor dem Hintergrund jüngster Übergriffe auf jugendliche Antifaschisten im Cheltenham Park und Angriffe auf einen Transgender und eine Muslimin auf dem Uni-Campus sowie der sehr aktiven Neonazi-Szene im Harz.

Wir sind uns im Klaren darüber, dass ein solidarisches, organisiertes und entschlossenes Handeln notwendig ist, um den Widrigkeiten entgegen zu treten, die in der der heutigen kapitalistischen Gesellschaftsordnung begründet sind. Dieser Verpflichtung wollen wir auch beim kommenden Neonaziaufmarsch in Dresden nachkommen. Dort beziehen sich Jung- und Altnazis auf den Tag der Bombardierung Dresdens gegen Ende des Zweiten Weltkriegs durch die Alliierten, wobei sie die historischen Fakten verdrehen.
 
Sie stellen die Bombardierung Dresdens auf eine Stufe mit der Shoah und versuchen die deutschen TäterInnen, BürokratInnen und UmsetzerInnen des Systems als Opfer der Alliierten darzustellen. Es ist unsere Aufgabe aufzuzeigen, dass alle Bestrebungen, die zum Ende des NS-Regimes führten, als Befreiungsakte verstanden werden sollten und keinen Anlass für kollektive Trauer darstellen. 

Der Aufmarsch hat sich in den letzten Jahren zur größten Neonaziveranstaltung Europas entwickelt und ist darüber hinaus ein wichtiges Ereignis im bundesweiten Diskurs über den Umgang mit Neonazis. Wir wollen zeigen, dass wir uns zusammen und solidarisch gegen rechte Umtriebe engagieren und deren Aktivitäten dort Einhalt gewähren, wo Verbote versagen. Dass ein Handeln in diesem Sinne erfolgreich sein kann, zeigt nicht nur die Göttinger Stadtgeschichte, sondern auch die Blockade des Naziaufmarsches in Dresden letzten Jahres.
 
Dort wurde erstmals die Ebene des symbolischen Protestes verlassen und mit Hilfe kollektiven zivilen Ungehorsams in Form von Massenblockaden das als „Trauermarsch“ inszenierte Großereignis der Neonazis verhindert. An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen und auch in diesem Jahr mit einem breiten Bündnis den Nazis in die Suppe spucken.

Bis vor kurzem war unklar, an welchem Datum der diesjährige Neonaziaufmarsch geplant ist. Sowohl für den 13.Februar – dem historischen Datum und Anknüpfungspunkt der Geschichtsklitterung – als auch für den darauffolgenden Samstag, den 19. Februar, sind Aufmärsche unterschiedlicher Gruppen angemeldet. Vieles deutet heute darauf hin, dass der größere Aufmarsch am 19.02. stattfinden soll, weswegen wir auch für diesen Tag mobilisieren.
 
Das Darstellen deutscher TäterInnen als Opfer ist untragbar und verhöhnt alle tatsächlichen Opfer faschistischer Gewalt. Daher werden wir wie im letzten Jahr mit Bussen anreisen und uns den Nazis entschlossen in den Weg stellen. Wir freuen uns, wenn so viele Menschen wie möglich an die Elbe reisen, um den Nazis ihr Großevent zu vermiesen.
 
Ab heute könnt ihr Busfahrkarten im Buchladen Rote Straße am Nikolaikirchhof erwerben. Da die Busse in diesem Jahr weniger stark subventioniert werden können, bitten wir euch die Buskarten möglichst frühzeitig zu kaufen, damit das Organisationsbündnis schnell finanzielle Planungssicherheit hat und hoffentlich mehrere Busse für Dresden 2011 organisieren kann.

In diesem Sinne: In Gedenken an Alex und an alle anderen Opfer rechter Gewalt:

Kein Fußbreit den Faschisten!

Auf nach Dresden und dem deutschen Opfermythenscheiß Einhalt gewähren!

Appell für einen verantwortungsbewussten und gewissenhaften AStA an der Universität Göttingen

Mit dem Verlust von mindestens 20.000 Euro und dem eingeschränkten Kooperationswillen zur Aufklärung des Vorgangs wurden nach Meinung der ver.di Jugend Göttingen Grenzen überschritten: Durch das unverantwortliche Verhalten leidet nicht nur das Ansehen der studentische Mitbestimmungsgremien, sondern auch die politische Kultur im Allgemeinen. In der ver.di Jugend nehmen insbesondere die Auszubildenden an der Universität und organisierte StudentInnen diese Entwicklung kritisch wahr.

Ver.di Jugendsekretär Moritz Braukmülller bewertet die Situation mit Sorge: „Schon bei den berechtigten Protesten im Rahmen des Bildungsstreiks haben wir es als sehr problematisch wahrgenommen, wie sich der AStA von den StudentInnen entsolidarisiert hat. Von einer Besserung der Studiensituation, einem glaubwürdigen Engagement gegen Studiengebühren und für faire Bildungschancen ist hingegen nichts zu sehen. Stattdessen schadet das kritikwürdige Handeln des noch amtierenden AStAs im Rahmen des geplanten Lern- und Studienzentrums und das katastrophale Krisenmanagement im aktuellen Fall dem Ruf der studentischen Mitbestimmung.“

In diesem Sinne ist das Verhalten der AStA-Vorsitzenden Susanne Peter hervorzuheben, die als einziges Mitglied des Gremiums ernsthaft an einer Aufklärung interessiert scheint und folgerichtig Konsequenzen aus der Affäre gezogen hat. Es ist für uns unverständlich, dass Peter hierfür von der eigenen Fraktion regelrecht abgestraft wird. Zudem empfinden wir es als problematisch, dass der RCDS um AStA-Finanzreferent Eric Möhle offen ihren Rücktritt fordert, anstatt selbst personelle Konsequenzen zu ziehen.

Moritz Braukmüller hierzu: „Der AStA muss als aktives Mitbestimmungsgremium die Belange der Studierenden vertreten. Wenn die Universitätswahlen nur dazu dienen, Posten für die eigene Karriereplanung zu besetzen und gegen alle Widerstände zu verteidigen, sehen wir die wichtige Rolle der Hochschulvertretung in Gefahr.“ Die ver.di Jugend Göttingen sieht den Studierendenausschuss in der Pflicht, die Konsequenzen aus dem Skandal zu ziehen und unverzüglich den Weg für eine aktive und gewissenhafte Gremienarbeit frei zu machen.